Seit 2008 gibt es in Köln einige Aktivist_innen mit medizinischer Ausbildung, die als Sanis Demoteilnehmer_innen betreuen und erstversorgen, wenn sie bei Demonstrationen verletzt werden. Der Vorteil gegenüber dem Rettungsdienst ist, dass die Demosanis keine personenbezogenen Daten erheben und nicht mit der Polizei zusammenarbeiten. Allerdings hat die Versorgung durch Demosanis ihre Grenzen, da sie nicht über die Ausrüstung des Rettungsdienstes verfügen, sodass in manchen Fällen dieser dann doch hinzu gezogen werden muss.

Wenn eine Demo von Demosanis begleitet wird, sind diese entweder an ihrer Kleidung zu erkennen, oder sie geben sich zu erkennen, wenn sie laut gerufen werden.
Bei Großdemonstrationen oder bei auf ein größeres Stadtgebiet verteilten Protestaktionen sind die Demosanis manchmal auch über die kölner EA-Telefonnummer zu erreichen. In diesem Fall steht das aber explizit auf der Startseite des EA-Köln.

Die kölner Demosanis sind momentan nicht per Email erreichbar. Das ändert sich demnächst aber wieder.

Die Demosanis sind Mitveranstalter_innen des einmal monatlich stattfindenden Antirepressions-Cafés.